Dienstag, 3. August 2010

Wanderung zu den Spronser Seen am 31.07.2010 (Tour 11/2010)

Das Wetter zeigte sich in bester Form und wir hatten uns eine Runde ausgesucht, die direkt von unserer Ferienwohnung aus machbar war. Vom Farmerkreuz ging es erstmal eine Viertelstunde bergab bis zur Talstation der Hochmuthbahn. Von dort aufwärts auf 1.360 m (man spart sich gegenüber dem Farmerkreuz etwa 550 Höhenmeter Aufstieg). Der Weg führt dann vorbei an zwei Hütten teilweise recht steil bergauf. In Richtung Spronser Seen zweigt der Weg wenig später auf den Jägersteig ab. Dieser Höhenweg führt in sanftem Auf und Ab hinein ins Spronser Tal. Direkt nach Überschreitung des Pfitscher Schartls (2.130 m), dem höchsten Punkt der Tour, trifft man auf die Pfitscher Lacke, wenig unterhalb dann die Kaser Lacke. Am ersten See haben wir erstmal gemütlich Mittag gemacht und unsere geschmierten Semmeln verdrückt. Der Rückweg führte uns dann durchs Spronser Tal. Der Weg geht teilweise steil bergab und das Laufen ist nicht besonders angenehm, da über weite Strecken Steine "gepflastert" wurden. Kurz vor Erreichen des Longfallhofs verwandelt sich der Steig in eine Forststrasse, der wir bis zum Tiroler Kreuz gefolgt sind. Von dort bis zum Farmerkreuz über den Fitnessweg, gleich oberhalb der Strasse. Die Tour hatte insgesamt mehr als 23 Kilometer und 1.100 Höhenmeter im Aufstieg und 1.800 m im Abstieg.



Panorama oberhalb des Mutkopfs: Im Panorama-Viewer betrachten


Pfitscher Lacke: Im Panorama-Viewer betrachten


Kaser Lacke:


Kaser Lacke: Im Panorama-Viewer betrachten

Schenner Waalweg und Maiser Waalweg am 30.07.2010 (Tour 10/2010)

Nachdem wir am Vortag nur eine Mini-Tour zum Schloss Tirol gemacht hatten (ein Gewitter zur Mittagszeit verhinderte weitere Aktivitäten im Freien), sollte diese Runde zum Aufwärmen für die Gebirgstour am nächsten Tag dienen. Wir hatten zwei Waalwege miteinander verbunden, wobei ein Waal kein Meeressäugetier ist, sondern ein kleiner Wasserkanal. Diese Kanäle dienen zur Bewässerung der zahlreichen Apfelplantagen und Weinberge. Wir folgtem dem Schenner Waal ca. 400 - 500 Meter über dem Tal in nördlicher Richtung ins Passeiertal. Nach dem Abstieg durch Schenna sind wir am Maiser Waal ca. 50 Meter über dem Talboden wieder in südlicher Richtung nach Meran gelaufen. Dabei ging der Waal in Meran an einer Stelle mitten durch ein Privatgrundstück. Zum Glück waren die Tore nicht abgesperrt und es hat uns auch niemand erwischt... Die letzten drei Kilometer zurück zum Auto - entlang der Strasse und immer nur aufwärts - waren richtig ätzend. Wir hätten doch den Bus nehmen sollen. Am Ende sind mehr als 15 Kilometer zusammengekommen.



Panorama vom Schenner Wallweg: Im Panorama-Viewer betrachten

Montag, 12. Juli 2010

Wanderung zum Köglhörndl am 11.07.2010 (Tour 9/2010)

Da die Temperaturen immer unerträglicher werden, sind wir an diesem Sonntag bereits kurz nach 06:00 Uhr aufgestanden und konnten deshalb schon um 07:45 Uhr in Hinterthiersee/Tirol starten. Die Temperaturen und die Sonneneinstrahlung waren noch angenehm. Da wir die ersten Wanderer am Berg waren, haben uns sämtliche Bremsen überfallen. Ausserdem hat sich gezeigt, dass das neue Insektenmittelchen überhaupt nichts taugt, so dass wir dann doch nochmal auf die Reste unserer bewährten Marke zurückgreifen mussten. Den Aufstieg über die Köglalm bis zum Gipfel haben wir in 2 Stunden 20 Minuten absolviert und konnten das Gipfelpanorama völlig ungestört geniessen. Beim Abstieg sind wir dann am Höhlensteinhaus vorbeigekommen, wo auch nicht besonders viel los war. Der Rückweg über die Forststrassen hat sich dann nochmal ganz schön gezogen. Die Sonne stand mittlerweile im Zenit und je näher man dem Tal kam, desto wärmer wurde es. Kurz vor 13:00 Uhr waren wir (komplett geschafft) wieder am Auto. Laut EveryTrail waren es diesmal 1200 Höhenmeter.



Panorama von der Köglalm (Blick Richtung Norden, Hinteres Sonnwendjoch und Großer Traithen): Im Panorama-Viewer betrachten




Panorama vom Köglhörndl: Im Panorama-Viewer betrachten

Sonntag, 4. Juli 2010

Wanderung zum Seebergkopf am 03.07.2010 (Tour 8/2010)

Der Wetterbericht versprach Sonne satt und 30°C. Wir haben uns also eine eher schattige Tour ausgesucht und das war auch gut so. Anfangs geht man auf dem Bayrischzeller Höhenweg bis zur Neuhütte und von dort dann weiter bis zum Seebergkopf. Rückwärts hatten wir uns für den Umweg über die Klareralm entschieden. Dort kann man (entgegen der Kennzeichnung in den Wanderkarten) einkehren. Das Highlight ist eindeutig die selbstgemachte Holler-Schorle! Im Bereich der Klareralm ist auch der einzige Wegabschnitt, wo man eine unbefestigte Strasse benutzen muss, ansonsten verläuft die gesamte Tour auf schmalen Wald- und Almwegen. Das ist sehr von Vorteil, denn diese Pfade sind weder Kinderwagen- noch Mountainbike-tauglich. Der Seebergkopf ist fast so etwas wie ein Geheimtipp für eine ruhige und sehr aussichtsreiche Wanderung. Freilich, anstregend ist es schon, denn insgesamt haben wir ca. 1150 Höhenmeter bewältigt.



Als Bonus gibt's hier noch ein 360° Panorama vom Seebergkopf: Im Panorama-Viewer betrachten

Sonntag, 27. Juni 2010

Wanderung zur Rampoldplatte am 27.06.2010 (Tour 7/2010)

Es ist Ende Juni und wir haben heute unsere erste Tour in den Alpen gemacht. Der Mai und der Juni waren fast durchgehend verregnet (außer das Wochenende, wo wir im Altmühltal waren). Diese Woche gab's seit Mittwoch richtig gutes Wetter und das haben wir dann auch genutzt. Die Rampoldplatte kann man von unserem Balkon aus sehr gut sehen (unterhalb vom Wendelstein) und da muss man auch mal da gewesen sein ;-) Die Runde hatte ca. 1.000 Höhenmeter und insbesondere der Aufstieg war recht steil. Kurz vor dem Gipfel ist eine kurze, ungesicherte Kletterstelle zu überwinden, die im Zweifelsfall auch umgangen werden kann.