Samstag, 19. März 2011

Singapur 2011: Tag 4, 19.03., River Walk

Den Weg ins Stadtzentrum haben wir heute Morgen entlang des Singapore Rivers genommen. In der Bucht angekommen hat man einen herrlichen Blick auf das neue Hotel "Marina Bay Sands". Dort kann man für schlappe S$ 20,- pro Person zur Aussichtsterrasse hinauffahren, aber da es total voll war, haben wir uns das geschenkt. In der angeschlossenen obligatorischen Shopping Mall war's auch sehr nett. Wer mag, kann dort seine Künste auf einer Eislauf-Fläche zeigen (ca. 140 km vom Äquator entfernt und bei Außentemperaturen von 30 °C). Wobei wohl eher keiner der Einheimischen überhaupt Eislaufen kann, welch Wunder.

Zurück im Zentrum wollten wir das Wahrzeichen Singapurs anschauen, den "Merlion", halb Meerestier, halb Löwe. Doch der ist derzeit im Rahmen eines Kunstprojekts verhüllt. Der obere Teil der Skulptur ist Teil eines Hotelzimmers ("The Merlion Hotel"), welches tagsüber kostenlos besichtigt werden kann. Am Mittag hat uns dann ein Gewitter für eine Weile in einer Bushaltestelle gefangen gehalten. Weiter zur St. Andrew's Kathedrale. Am interessantesten waren dort die zahlreichen Kois im Gartenteich. Eine schlichte Kirche, aber den Reichtum im Teich präsentieren, na ja. Den Rückweg zum Hotel haben wir durch einen Park abgekürzt. Sandra wurden von irgendwelchen Insekten total zerstochen, aber sonst war's schön dort. Ca. 200 Meter vor dem Hotel hat uns dann der nächste Gewitterguss eingeholt, so dass wir leider nicht ganz trocken geblieben sind.

Singapore River:


Marina Bay Sands:


Marina Bay Shopping Mall, inklusive Eislauffläche:


The Merlion Hotel:


Ein mobiler Eisverkäufer auf dem Heimweg:

Singapur 2011: Tag 3, 18.03., Stadtrundfahrt und Orchard Road

Nach 13 h Schlaf und einem deftigen amerikanischen Frühstück ging's auf zur Stadtrundfahrt. Und die hat sich wirklich gelohnt: Little India (kurzer Rundgang), Chinatown (30 min), Besuch in einer Schmuckfabrik (Touri-Abzocke) und der Botanische Garten inkl. Orchideen-Garten (30 min). Da wir gestern schon ausführlich in Chinatown unterwegs waren, haben wir die halbe Stunde für einen Besuch in einem Hindu-Tempel genutzt. Am interessantesten an der gesamten Tour war jedoch der einheimische Stadtführer selbst, der nicht nur die Stadt, sondern auch ihre Bewohner und das tägliche Leben vorgestellt hat. Sehr interessant.

Wir haben uns dann bereits kurz vor Ende der Tour im Botanischen Garten ausgeklinkt und sind zu Fuß zur Orchard Road, der Haupteinkaufsstrasse, gelaufen. Dort wechseln sich Hotels mit Einkaufszentren ab. Ganz konsequent. Die Shopping Malls gehen nicht nur mehrere Etagen nach oben, sondern vereinzelt sogar drei Stockwerke in die Tiefe. Unfassbar! Aber das schöne ist, dass man die Touristenströme sehr schnell hinter sich läßt, wenn man in eine Seitenstrasse abbiegt. Auf dem Rückweg zum Hotel haben wir das so gemacht. Und da ist es nicht minder interessant. Am Abend gab's dann etwas indisches (mit Hühnchen) bzw. etwas malaiisches (mit Tofu) zu essen. Lecker ;-) Zum Abschluss noch eine kurze Abkühlung im Pool und der Tag ist perfekt.

Wetter: 30°C, Sonne und Wolken, total schwül.

Hindu-Tempel in Chinatown:


Orchideen-Garten:


Eine der nobleren Shopping Malls in der Orchard Road:


Nächtlicher Blick aus dem Hotelzimmer:

Singapur 2011: Tag 2, 17.03., Chinatown

Wheels down in Singapore! Mit ein wenig Rückenwind sind wir schon um 07:15 Uhr gelandet (deutsche Zeit 00:15 Uhr). Normalerweise würde ich dann geruhsam in die Federn sinken, aber hier in Singapur ging gerade die Sonne auf. Im Flugzeug konnten wir beide nicht schlafen, da es zu laut war und zu viele Leute die Nacht durchgemacht haben. Also hat uns die Nacht komplett gefehlt und es blieb uns nichts anderes übrig, als in den neuen Tag durchzustarten.

Die Immigration war nach amerikanischem Vorbild eingerichtet, aber deutlich weniger streng und paranoid. Kein Foto, keine Fingerabdrücke und keine Fragen! Das ging echt einfach. Die Koffer haben wir gleich am Flughafen gelassen (gegen ein gewisses Entgeld) und sind mit der U-Bahn in die Stadt gefahren. Mittlerweile war leider schon Rush-Hour und alle Züge komplett voll. Wahnsinn, wieviele Leute hier in der U-Bahn auf ihrem Handy herumdrücken und den Rest der Welt schon nicht mehr wahrnehmen... Die Leute sind unheimlich technikbegeistert.

Im Hotel konnten wir dann schon Viertel nach 9 einchecken - das dürfte rekordverdächtig sein. Nach einer Dusche und einer kurzen Erholungspause sind wir dann wieder zu Fuß in Richtung Chinatown losgezogen. Ich habe bisher nichts vergleichbares gesehen! Einfach unglaublich, wieviel kleine Läden man so nebeneinander und hintereinander bekommt. Man wird mit chinesischem Essen praktisch zugeworfen, und das zu Preisen von umgerechnet 2,- bis 3,50 Euro. Man muss ja nicht alles essen, wie z.B. gegrillte Schweineschnauzen, Hühnerfüsse, Fischköpfe in Currysauce und auch allerlei Undefinierbares von Land- und Meerestieren. Der größte Teil Chinatowns wird offensichtlich von Touristen nicht so überschwemmt, so dass wir als Europäer von den Einheimischen regelrecht beobachtet wurden. Ich fühle mich mit meinen 1,83 m schon als Riese. Und dann gibt es den anderen Teil, der sehr auf Touri's ausgelegt ist. Da zahlt man für's Mittagessen leicht den drei- bis vierfachen Preis. Ausserdem werden die Händler regelrecht aufdringlich :-( Wir haben dann noch einen chinesischen Tempel besucht, der u.a. einen Zahn Buddha's ausstellt. Faszinierend!

Kurz zum Wetter: 28°C, Vormittags Regen, Nachmittags Wolken und total schwül.

Wir haben übrigens noch bis 18:00 Uhr durchgehalten, bevor uns endgültig die Augen zugefallen sind.

Mitten in Chinatown:


Eine der unzähligen kleinen Küchen:


Buddhistischer Tempel in Chinatown:

SG/NZ 2011: Tag 1, 16.03., Anreise

Das Flughafen-Shuttle hat uns bequem und sicher nach München gebracht. Mit dem Flug hat auch alles soweit geklappt. Auffallend waren an Bord zwei Dinge:


  1. Der Nachschub an Essen und Getränken ist nicht abgerissen.
  2. Die Uniformen der Stewardessen sind echt bemerkenswert.

Sonntag, 6. März 2011

Danke, Garmin MapSource

Der US-amerikanische Hersteller Garmin scheint seine ganz eigene Arithmetik zu benutzen, denn dort gilt erstaunlicherweise 23,8 > 24,0. Danke!