Samstag, 17. September 2011

Wanderung vom Pragser Wildsee zum Alten Kaser am 17.09.2011 (Tour 18/2011)

Bereits am Freitag Nachmittag sind wir in Südtirol, genauer gesagt in Toblach, angekommen. Die Wettervorhersage für Samstag war ganz passabel, so dass wir eigentlich die Drei-Zinnen-Runde geplant hatten. Am Samstag Morgen war's schon nicht so toll und auch die aktuelle Vorhersage reduzierte die Erwartungen (mehr Wolken, viel Wind und evenuell kurze Schauer). Wir haben spontan umgeplant und wollten mit der Haunold-Bahn rauffahren und dann den Innerfeldtal-Höhenweg nehmen. An der Talstation der Gondelbahn mussten wir dann leider feststellen, dass genau dieser Weg wegen Baumfällarbeiten gesperrt ist. Also nochmal umplanen...

Wir sind dann zum Pragser Wildsee (1.494 Meter) gefahren und ins Grünwaldtal gewandert. Der Plan war, bis zu den Hochalpenhütten auf 2.114 Metern zu laufen. Letztendlich haben wir's bis zum Alten Kaser (Forsthütte) geschafft und uns dann wegen der bedrohlichen Wolkenentwicklung zum Umdrehen entschlossen. Auf dem Rückweg gab's ein pfundiges Mittagessen auf der Grünwald-Alm. Den Pragser Wildsee haben wir auch noch umrundet und dann ging's zurück nach Toblach.

Heute Abend soll's noch gewittern und am Sonntag und Montag soll es kräftig regnen und bis auf 1.500 Meter hinunter schneien... Prost Mahlzeit!

Pragser Wildsee und Seekofel:


Grünwaldtal, Pragser Dolomiten:


Montag, 5. September 2011

Wanderung über den Gamskogel und den Bettlersteig am 03.09.2011 (Tour 17/2011)

Am ersten September-Wochenende gab der Sommer nochmal ein (wahrscheinlich letztes) Gastspiel. Und das gute Wetter haben wir natürlich genutzt. Es ging mit dem Kufsteiner Kaiserlift (antiker Sessellift, aber nicht billig) zum Brentenjoch. Von dort schön schattig über den Gamskogel zum Bettlersteig. Der Steig führt in 2 Stunden ins Kaisertal hinunter und ist absolut empfehlenswert. Streckenweise wird es richtig steil, aber die schwierigsten Passagen sind seilversichert. Es bieten sich wunderbare Ausblicke zum Zahmen Kaiser und in die Nordseite des Wilden Kaisers. Kurz vor dem Erreichen des Kaisertals (Hinterbärenbad) hat man einen tollen Blick zum Stripsenjoch. Nach der einstündigen Einkehr im Anton-Karg-Haus sind wir auf dem Fahrweg das Kaisertal bergab in Richtung Kufstein gelaufen. Mit der Einsamkeit ist es hier definitiv vorbei.

Kurz vor dem Ende des Tals sind wir dann nochmal abgebogen und haben uns die Tischoferhöhle angeschaut. Die ist zwar nur ca. 40 Meter lang, aber durchaus beeindruckend. Man steigt vom Fahrweg in zahlreichen Serpentinen zur Höhle ab und steht danach vor der Wahl, das alles wieder nach oben zu laufen oder weiter nach unten zu wandern und den Kaiserbach zu überqueren. Natürlich muss man da dann auch wieder ein gutes Stück bergauf gehen, denn das Tal gleicht hier eher einer Schlucht... Vorteil dieser Variante ist jedoch, dass man ein gutes Stück Weg abkürzt.

Diese Runde war sogar länger als unsere Vulkan-Tour in Neuseeland. Mehr als 21 km, 900 Höhenmeter Anstieg und 1.650 HM Abstieg.

Panorama vom Gamskogel in Richtung Zahmer Kaiser und Kaisertal:







Panorama vom Gamskogel in Richtung Wilder Kaiser, Inntal und Rofan:






Dienstag, 23. August 2011

Wanderung auf den Bärenkopf am 21.08.2011 (Tour 16/2011)

Am Sonntag sind wir so früh wie möglich gestartet, um der Hitze am Nachmittag ein wenig auszuweichen. Ein Stück des Aufstiegs zum Bärenkopf kann man mit der Karwendelbergbahn abkürzen und so verwundert es dann auch nicht, dass der Berg ein sehr beliebtes Wanderziel ist. Wir hatten uns für den direkten Aufstieg entschieden und da der Weg über weite Strecken auf der nördlichen Seite verlief, gab's viel Schatten. Erst weiter oben wechselt der Weg auf die Südseite. Das Gipfelplateau ist echt gemütlich, der Gipfel selbst eher weniger. Um den Rückweg interessanter zu gestalten, haben wir den Umweg über den Weissenbachsattel genommen. Man läuft wunderschön über die Almwiesen, inklusive Kühe. Auf der Bärenbadalm war mittags guter Betrieb (man ist nur noch 20 Minuten von der Seilbahn entfernt), aber man sollte hier unbedingt eine Rast einlegen. Zurück nach Pertisau ging's über den "Tunnelweg", wo man durch 2 kurze Tunnel kommt und wieder hauptsächlich im schattenspendenden Wald läuft.

Panorama vom Gipfel des Bärenkopfs: Im PanoramaViewer betrachten



Wanderung von Achenkirch nach Pertisau am 20.08.2011 (Tour 15/2011)

Der Wetterbericht versprach ein traumhaftes Wochenende und so sind wir kurzentschlossen zum Achensee gedüst. Am Samstag Mittag konnten wir noch nicht ins Hotel einchecken, weshalb wir uns die Zeit mit einer kleinen Tour am See vertrieben haben. Per Schiff ging's von Pertisau nach Achenkirch und auf der westlichen Seite des Achensees über den Steig wieder zurück. Da der Steig nur auf wenigen Teilstücken direkt am Ufer verläuft, sondern eher in einem stetigen Auf und Ab, war's doch recht anstrengend. Insgesamt sind 11 km zusammengekommen.


Dienstag, 16. August 2011

Wanderung zum Grossen Traithen am 14.08.2011 (Tour 14/2011)

Endlich hat das Wetter mal richtig gepasst und noch dazu war mein Bruder zu Besuch. Also auf in die Berge! Die Tour von der Rosengasse zum Grossen Traithen mit anschliessender Gratwanderung war recht anstrengend, was einerseits sicherlich daran lag, dass sich diesen Sommer der Trainingseffekt nicht einstellen will, andererseits aber auch am felsigen Untergrund. Obendrein haben wir dann noch zweimal einen falschen Abzweig genommen, was zusätzlich Kraft und Zeit gekostet hat. Der Aufstieg hat sich aber auf jeden Fall gelohnt, denn die Sicht war fantastisch, siehe Fotos...

Panorama vom Grossen Traithen: