Sonntag, 22. Juni 2014

Irland 2014: Dundalk (Tag 2)

Unsere Erkundungstour südlich von Dundalk war heute nur in Teilen erfolgreich. In Newgrange, einer megalithischen Grabanlage, wurden wir nicht eingelassen. Die Besichtigung war nur im Rahmen einer Führung möglich und die startete im 17 km entfernten Besucherzentrum mit Shuttle-Bussen. Da war uns die Lust irgendwie vergangen. Wir haben stattdessen eine andere Grabanlage angeschaut, die nur 2 km entfernt war. Okay, halt nicht so groß und auch nicht so gut erhalten und auch die unterirdischen Eingänge waren versperrt, aber ganz ohne Gruppenzwang und auch noch kostenlos.

Das nächste Ziel, eine mittelalterliche Klosterruine, war komplett gesperrt. Schon die Zufahrtsstraße war mit großen Gittern gesichert. Eröffnet am 01. Juli wieder. Dann ohne uns.

Nach dem wenig verheißungsvollen Anfang lief es aber sehr gut. Auf kleinen Nebenstraßen hat uns das Navi zum nächsten Ziel geleitet ("die kürzeste Verbindung zwischen 2 Punkten"). In Monasterboice gab es einige riesige Steinkreuze, einen Rundturm und eine verfallende Kirchenanlage zu bestaunen. Alles mittlerweile eingebettet in einen Friedhof, der noch voll in Betrieb ist.

Weiter über Drogheda (mit Shopping Mall) zur Küste. Wir haben dann versucht, möglichst nah an der Küste zu bleiben, meist auf winzigen Straßen. Unterwegs gab es wunderbare Sandstrände, riesig breit und flach, fast menschenleer. Das Wetter war gut, aber der Wind recht frisch. Wir haben deshalb von einem Bad abgesehen.

Zurück in Dundalk haben wir noch ein Einkaufszentrum (mit Outlet-Charakter) und eine weitere Shopping Mall absolviert. Es ist völlig unklar, wie eine Stadt dieser Größe so viele Geschäfte haben kann. Auch das hat sich seit unserem erstem Besuch völlig verändert.

Morgen geht es weiter nach Belfast.

Newgrange
Monasterboice
Drogheda
Auf Google+ gibt's noch ein Pano von Monasterboice: https://plus.google.com/112320456900086587872/posts/6y4yttbrtPH

Samstag, 21. Juni 2014

Irland 2014: Anreise, Dundalk (Tag 1)

Der Anreisetag war (wie immer) sehr anstrengend, auch wenn die Entfernung diesmal nicht so groß war. Unterwegs hat alles hervorragend geklappt. Das Wetter in Dublin war genau wie in Deutschland, nur 3 Grad kühler. Bei der Autovermietung haben wir ein gutes Auto bekommen (Opel Astra Stufenheck), den Supermarkt und die erste Unterkunft haben wir dank Navi problemlos gefunden. Unterwegs gab es gefühlte 100 Kreisverkehre, jede Menge Linksverkehr und eine kleine Mautstation auf der Autobahn M1.

Das ideale Album für den Landeanflug nach Dublin: U2 - War.

Auffällig ist, dass im Vergleich zu unserem ersten Irland-Urlaub vor genau 12 Jahren, diesmal keine Fähnchen und Fahnen in den Landesfarben zu sehen sind. Obwohl wir damals auch genau zur WM hier waren. Das mag daran liegen, dass sich Irland nicht qualifizieren konnte. Jedenfalls hält sich die WM-Begeisterung schon mal rein optisch sehr in Grenzen, was wir definitiv als Pluspunkt verbuchen.

Nach einem kräftigen Frühstück werden wir morgen die Umgebung von Dundalk und Drogheda erkunden, bevor es übermorgen Richtung Belfast weitergeht.


Dienstag, 3. Dezember 2013

Wochenende in Wien


Hier ein paar Impressionen aus Wien...










Mittwoch, 30. Oktober 2013

Rückblick: Wanderung zur Kampenwand am 16.08.2013 (Tour 06/2013)

Mein Bruder war über's lange Wochenende zu Besuch und wir haben gemeinsam meine Tour von 2009 wiederholt. Diesmal allerdings mit der lohnenswerten Variation übern den Sulten-Gipfel.

Freitag, 4. Oktober 2013

Wanderung zum Pináculo am 04.10.2013 (Tour 16/2013)

Am vorletzten Tag haben wir es etwas ruhiger angehen lassen und nur eine kleine Tour gemacht. Die Hochebene Paúl da Serra war frei und so haben wir die Gelegenheit ergriffen. An der Casa do Abrigo startet der Wanderweg PR 17, der sich zunächst bergab mitten durch sehr stachliche Sträucher schlängelt. Der Weg ist zudem sehr steinig und erfordert teilweise pfadfinderische Fähigkeiten, da immer wieder links und rechts weitere (Irr- ?) Wege abzweigen.

Circa 100 Höhenmeter tiefer wandelt sich der Charakter des Weges und er wird zu einem wunderschönen Höhenweg. Teilweise gibt es auch Ausblicke auf das östlich liegende Gebirge im Inselinneren (siehe 22.09.) und ins Tal von São Vicente. Nach einer halben Stunde durch einen "Tunnel" aus knorrigen und bemoosten Bäumen trifft man auf den Beginn der Levada da Serra. Eine zunächst unscheinbare Rinne sammelt sämtliche Wasserläufe des Berghangs auf. Die Rinnsale werden größer und plötzlich läuft man neben einer Levada, so einfach ist das. Der Weg ist jetzt ein typischer und breiter Levada-Weg.

Irgendwann hört man ein ziemlich lautes Rauschen und das bedeutet meist nichts gutes. So auch hier. Ganze vier Wasserfälle gehen auf die Levada nieder. Leider kann man zwei Wasserfällen nicht richtig ausweichen, so dass man wirklich kräftig nass wird. Bis zum Pináculo war es dann nicht mehr weit. Dieser kegelförmige Berg sieht ganz schwer nach einem erloschenen Vulkankegel aus und wird auch der "Zuckerhut von Madeira" genannt. Ganz sicher ist das übertrieben, aber egal. Der Aussichtspunkt war leider hoffnungslos mit Sträuchern überwuchert, so dass wir keinen Blick in Richtung Boca Encumeada werfen konnten.

Ein Stück zurück entlang der Levada, durch 4 Wasserfälle hindurch und dann abbiegen, steil bergauf auf einer Trittspur. Leider gab es auch hier wieder die kratzigen Sträucher. Auf dem Sattel unterhalb des Bica da Cana haben wir leider den falschen (unbeschilderten) Abzweig genommen. Der Plan war eigentlich, den Gipfel des Bica da Cana noch mitzunehmen, aber der Weg führte uns nur um den Berg herum. Noch unglücklicher, wir standen plötzlich vor einem zugenagelten Holztor. Prima Sache. Die Straße war zwar nicht mehr weit, aber wir hatten keinen Abzweig dorthin gesehen. Also wieder ein Stück zurück und nochmal genauer geschaut - siehe da, es gab einen Trampelpfad zur Straße. Wir haben uns dann entschlossen, auf den Bica da Cana zu pfeifen und sind auf der Straße zurück zum Auto gelaufen.



Uralter Wald

Das Tal von São Vicente

Der Pináculo

Einer der vier Wasserfälle