Montag, 23. Juni 2014

Irland 2014: von Dundalk nach Belfast (Tag 3)


Immer entlang der Küste ging es heute weiter Richtung Norden. Noch am Vormittag haben wir fast unbemerkt die Republik Irland verlassen. Lediglich ein Schild am Straßenrand wies darauf hin, dass sich alle Geschwindigkeitsangaben ab sofort in Meilen verstehen. Dann ist man bereits in Großbritannien angekommen. Die Preise sind in Pfund Sterling angeschrieben, aber sonst sieht alles gleich aus. Wirklich gleich.

Wir sind der Küste bis Strangford gefolgt, haben uns aber die Fährüberfahrt gespart und sind direkt nach Belfast abgebogen. Der Verkehr in Belfast war erwartungsgemäß anstrengend, aber dank Navi haben wir das Hotel problemlos gefunden. Wir haben sogar einen der wenigen Tiefgaragenparkplätze bekommen und kostenfreies WLAN obendrauf. Super!

Das Wetter war bis zum Nachmittag richtig gut, aber dann kamen die Wolken. Bis auf ein paar minimale Tropfen ist es vorerst trocken geblieben, ab morgen soll es auch mal regnen. Wir haben am Abend noch eine kleine Erkundungsrunde um das Hotel gezogen und etwas zum Essen besorgt. Für morgen früh haben wir das Titanic-Museum gebucht. Das wird sicher interessant.

Proleek Dolmen
Carlingford Lough (links: Republik Irland, rechts: Nordirland - Großbritannien)

Sonntag, 22. Juni 2014

Irland 2014: Dundalk (Tag 2)

Unsere Erkundungstour südlich von Dundalk war heute nur in Teilen erfolgreich. In Newgrange, einer megalithischen Grabanlage, wurden wir nicht eingelassen. Die Besichtigung war nur im Rahmen einer Führung möglich und die startete im 17 km entfernten Besucherzentrum mit Shuttle-Bussen. Da war uns die Lust irgendwie vergangen. Wir haben stattdessen eine andere Grabanlage angeschaut, die nur 2 km entfernt war. Okay, halt nicht so groß und auch nicht so gut erhalten und auch die unterirdischen Eingänge waren versperrt, aber ganz ohne Gruppenzwang und auch noch kostenlos.

Das nächste Ziel, eine mittelalterliche Klosterruine, war komplett gesperrt. Schon die Zufahrtsstraße war mit großen Gittern gesichert. Eröffnet am 01. Juli wieder. Dann ohne uns.

Nach dem wenig verheißungsvollen Anfang lief es aber sehr gut. Auf kleinen Nebenstraßen hat uns das Navi zum nächsten Ziel geleitet ("die kürzeste Verbindung zwischen 2 Punkten"). In Monasterboice gab es einige riesige Steinkreuze, einen Rundturm und eine verfallende Kirchenanlage zu bestaunen. Alles mittlerweile eingebettet in einen Friedhof, der noch voll in Betrieb ist.

Weiter über Drogheda (mit Shopping Mall) zur Küste. Wir haben dann versucht, möglichst nah an der Küste zu bleiben, meist auf winzigen Straßen. Unterwegs gab es wunderbare Sandstrände, riesig breit und flach, fast menschenleer. Das Wetter war gut, aber der Wind recht frisch. Wir haben deshalb von einem Bad abgesehen.

Zurück in Dundalk haben wir noch ein Einkaufszentrum (mit Outlet-Charakter) und eine weitere Shopping Mall absolviert. Es ist völlig unklar, wie eine Stadt dieser Größe so viele Geschäfte haben kann. Auch das hat sich seit unserem erstem Besuch völlig verändert.

Morgen geht es weiter nach Belfast.

Newgrange
Monasterboice
Drogheda
Auf Google+ gibt's noch ein Pano von Monasterboice: https://plus.google.com/112320456900086587872/posts/6y4yttbrtPH

Samstag, 21. Juni 2014

Irland 2014: Anreise, Dundalk (Tag 1)

Der Anreisetag war (wie immer) sehr anstrengend, auch wenn die Entfernung diesmal nicht so groß war. Unterwegs hat alles hervorragend geklappt. Das Wetter in Dublin war genau wie in Deutschland, nur 3 Grad kühler. Bei der Autovermietung haben wir ein gutes Auto bekommen (Opel Astra Stufenheck), den Supermarkt und die erste Unterkunft haben wir dank Navi problemlos gefunden. Unterwegs gab es gefühlte 100 Kreisverkehre, jede Menge Linksverkehr und eine kleine Mautstation auf der Autobahn M1.

Das ideale Album für den Landeanflug nach Dublin: U2 - War.

Auffällig ist, dass im Vergleich zu unserem ersten Irland-Urlaub vor genau 12 Jahren, diesmal keine Fähnchen und Fahnen in den Landesfarben zu sehen sind. Obwohl wir damals auch genau zur WM hier waren. Das mag daran liegen, dass sich Irland nicht qualifizieren konnte. Jedenfalls hält sich die WM-Begeisterung schon mal rein optisch sehr in Grenzen, was wir definitiv als Pluspunkt verbuchen.

Nach einem kräftigen Frühstück werden wir morgen die Umgebung von Dundalk und Drogheda erkunden, bevor es übermorgen Richtung Belfast weitergeht.


Dienstag, 3. Dezember 2013

Wochenende in Wien


Hier ein paar Impressionen aus Wien...










Mittwoch, 30. Oktober 2013

Rückblick: Wanderung zur Kampenwand am 16.08.2013 (Tour 06/2013)

Mein Bruder war über's lange Wochenende zu Besuch und wir haben gemeinsam meine Tour von 2009 wiederholt. Diesmal allerdings mit der lohnenswerten Variation übern den Sulten-Gipfel.