Montag, 30. Juli 2012

Oregon Covered Bridges

We visited Oregon this summer and took the opportunity to see some of the covered bridges. Here are some pictures:





Antelope Creek Bridge, Jackson County, build 1922, N42.47209 W122.80022
Lowell Covered Bridge, Lane County, build 1945, N43.90918 W122.77935
Office Covered Bridge, Lane County, build 1945, N43.75847 W122.49571
Parvin Bridge, Lane County, build 1921, N43.89944 W122.82300
Pengra Bridge, Lane County, build 1938, N43.96620 W122.84550
Unity Bridge, Lane County, build 1936, N43.94490 W122.77530
Finally here are some useful links:

Freitag, 20. Juli 2012

USA 2012: Tag 21, 18.07., San Francisco, Abreise

Der letzte Tag war nochmal sonnig. Wir sind über die Market Street gebummelt, auch durch ein paar Geschäfte und dann durch den Financial District. Es ist schon auffällig, daß es gegenüber unserem letzten Besuch 2007 deutlich mehr Obdachlose gibt. Einige scheinen sich absichtlich im Bankenviertel niedergelassen zu haben. Ich kann's ihnen nicht verdenken. An sich ist das nicht problematisch, aber es stinkt streckenweise sehr nach Urin und einige (ich sage ausnahmsweise mal absichtlich) Penner sind richtig aggressiv. Ich bin gespannt, wie sich das in Zukunft entwickeln wird.

Das Ferry Building war wieder eine Pracht. Klar, die Läden und Restaurants sind eher gehobener Standard, aber trotzdem nett anzuschauen. Zum Mittagessen waren wir im Food Court des Embarcadero Centers gegenüber. Das "EC" ist ein Komplex mehrerer Hochhäuser, in denen alles Büros untergebracht sind. Laut unserem Reiseführer sollte es ein einem der Häuser auch eine Aussichtsetage geben, aber die wurde mittlerweile abgeschafft, schade. Der nächste Weg führte uns zur Transamerica Pyramid. Hier sollte es laut Reiseführer ein Infozentrum zur Pyramide und ihrem Bau geben. Sollte, war aber nicht. Ich glaube, wir sollten endlich mal einen neuen Reiseführer kaufen ;-)

Da wir irgendwie noch Zeit übrig hatten, sind wir entlang der Market Street zum Civic Center und zum Rathaus gelaufen. Das Gebäude ist wirklich eindrucksvoll und hat eine sehr imposante Rundkuppel. Das Rathaus an sich kann man sich anschauen, nachdem man die Taschenkontrolle und einem simplen Metalldetektor passiert hat. Zur Kuppel kommt man leider nicht rauf. Interessant war aber, dass im Rauthaus die Trauungen in aller Öffentlichkeit durchgeführt werden. Man betritt die große Halle, geht die repräsentative Treppe hinauf, dort wartet bereits der Richter, und in einem offenen Säulenrondel wird die Trauung im Stehen durchgezogen. Drumherum der Besucherverkehr und die Touris, also so richtig romantisch ist das irgendwie nicht. Das ganze dauert keine 10 Minuten, dann noch schnell ein paar Fotos vom Brautpaar, mit und ohne Richter, dann sind die nächsten Kandidaten dran.

Zum Abschluß haben wir uns nochmal auf dem Union Square entspannt, bevor wir die Koffer vom Hotel geholt und zur BART gelaufen sind. Eine halbe Stunde später waren wir am Flughafen, wo die übliche Prozedur weiterging... Der Flieger war randvoll, diesmal aber ohne schreiende Kleinkinder. Die Crew war weder hilfsbereit, noch sonderlich freundlich. Wir haben ca. 4 Stunden geschlafen, eingeklemmt, verbogen, mein linkes Knie tut heute total weh... Aber es hat alles geklappt und wir sind gut wieder in "Good Old Germany" angekommen!

Financial District, San Francisco, CA
Ferry Building, San Francisco, CA
Transamerica Pyramid, San Francisco, CA
City Hall und Kunstinstallation, San Francisco, CA

Mittwoch, 18. Juli 2012

USA 2012: Tag 20, 17.07., San Francisco, Chinatown

Heute führte unser Weg quer durch Chinatown und Little Italy zum Fisherman's Wharf. Die chinesischen Läden sind teilweise unfassbar vollgestopft mit Plunder. T-Shirts gibt es hier unter $3 + Steuern. Ich habe eine batteriebetriebene Winkekatze zum Schnäppchenpreis erstanden, voll cool das Tierchen. Zum Mittagessen haben wir uns Nudeln in Little Italy gegönnt (mit 1 Stunde Wartezeit).

Über den Washington Square ging's weiter zum Fisherman's Wharf. Die Seelöwen am Pier 39 waren äußerst spärlich vertreten, ganze 3 Stück waren nur da. Dafür umso mehr Touris. Kein Vergleich zur Vorsaison. Das Wetter war heute Nachmittag sonnig (mit kühlen windigen Einlagen), so dass wir uns entschlossen haben, doch nochmal zum öffentlichen Pier (westlich vom Fisherman's Wharf) zu laufen. Von Fort Mason hatte man einen wunderschönen Blick zur nebel- und wolkenfreien Golden Gate Bridge. Irgendwie wäre heute der bessere Tag für die Stadtrundfahrt gewesen :-( Na ja, man kann nicht alles haben.

Auf dem Rückweg haben wir zwei freilebende Papageien gesehen. In der Stadt lebt nämlich eine ganze Kolonie von Papageien, die man mit etwas Glück in einem der Parks auch hören und/oder sehen kann. Weiter zum kurvigen Teil der Lombard Street (mit Massen von Touris) und auf den Russian Hill. Dann nochmal durch Chinatown zurück zum Hotel.

Morgen geht dann auch schon wieder der Flieger :-( Wir haben aber praktisch noch den ganzen Tag Zeit und wollen nochmal zum Ferry Building und durch den Financial District gehen.

Chinatown, San Francisco, CA
Fort Mason und die Golden Gate Bridge, San Francisco, CA
Lombard Street, San Francisco, CA
Sonnenuntergang, San Francisco, CA

Dienstag, 17. Juli 2012

USA 2012: Tag 19, 16.07., San Francisco, Golden Gate

Das Wetter war heute Morgen wolkig und windig, so dass wir uns für die Hop-On-Hop-Off-Stadtrundfahrt entschieden haben. Man kann an verschiedenen Haltestellen aus- und einsteigen, so oft man will. Der Bus fährt quer durch die Stadt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten (leider nicht zu Twin Peaks) und über die Golden Gate Bridge. Unsere Strategie war, mit dem Bus über die Brücke zu fahren und zurück zu laufen. Wow, der Wind war heftig, aber es waren unzählige Menschen unterwegs. Die Brücke war komplett zu sehen, wenn auch bei bedecktem Himmel. Nach der Brücke sind wir noch zum historischen Fort Point gelaufen, welches sich direkt unter der südlichen Brückenzufahrt befindet. Ja, die haben die Brücke direkt über eine Befestigungsanalage gebaut, auf der früher mal dutzende Kanonen den Seeweg zur Bucht gesichert haben.

Wieder auf dem Bus (offener Doppeldecker) sind wir nochmal hin und zurück über die Brücke gefahren. Allerdings war das Wetter mittlerweile so schlecht, dass es genieselt und der Wind echt aufgefrischt hatte. Das war eine eisige Härteprobe... In der Stadt hat sich das Wetter wieder gebessert, aber wir waren am Ende so durchgefrohren, dass wir im Hotel erstmal ein wohltuend heisses Bad genommen haben.

Haight-Ashbury, San Francisco, CA
normaler Verkehr auf der Golden Gate Bridge, CA
Fort Point NHS, direkt unter der Golden Gate Bridge, CA
Blick aus unserem Hotelzimmer, Nikko Hotel, San Francisco, CA

USA 2012: Tag 18, 15.07., von Santa Rosa nach San Francisco

Bevor wir zurück nach San Francisco gefahren sind, haben wir in Santa Rosa das Charles M. Schulz Museum besucht. Oder man könnte auch Peanuts-Museum dazu sagen. Denn neben dem Vater der Peanuts ging es natürlich auch um die berühmten Comic-Figuren. Das Museum war sehr gut aufgemacht. Neben einem kurzen Einführungsfilm in Endlosschleife gab es sehr viele Comics im Original zu sehen (die sind nämlich gar nicht so klein), eine von Cristo verpackte Hundehütte, das ehemalige Arbeitszimmer des Meisters und ein kleines Kino, das den ganzen Tag halbstündige Peanuts-Filmchen gezeigt hat. Zwischen dem Museum und dem obligatorischen Shop steht die Eishalle von Santa Rosa, die ebenfalls Schulz gebaut hat (er war ein großer Eiskunstlauf-Fan und selbst Eishockey-Spieler). Das Museum ist auf jeden Fall den Besuch wert, wenn man im Napa Valley ist.

Der Weg nach San Francisco auf dem Highway #101 war sehr stressig, da sehr viel Verkehr war. Das Wetter war sonnig, aber kurz vor der Golden Gate Bridge kamen die Wolken vom Meer her. Wir haben nochmal den Aussichtspunkt oberhalb der Brücke angefahren, aber es hat sich nicht gelohnt. In der Stadt selbst fegt ein eisiger Wind durch die Straßen... Gestern waren es noch 30 °C, heute die Hälfte, brrrr!

Das Einbahnstraßensystem hat dann nochmal Nerven gekostet. Selbst das Navi hatte Probleme in den Häuserschluchten und war außerordentlich langsam. Um zum Hotel zu gelangen haben wir 2 Ehrenrunden gedreht, bis wir endlich das Hotel und seine Einfahrt gefunden hatten. Danach noch zur Autovermietung, das hat problemlos geklappt. Das Auto sind wir los. Die diesjährige Bilanz lautet: mehr als 3.000 Meilen oder 4.880 km.

Am Abend haben wir noch die Versorgungslage rund ums Hotel angeschaut und sind kurz am Union Square gewesen. Die Planung für die nächsten Tage hängt im Wesentlichen von der Nebelsituation ab. Schaumermal.

Charles M. Schulz Museum, Santa Rosa, CA
Mittagessen in Santa Rosa, CA
am Union Square, San Francisco, CA